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Ahnen-Agentur-M. (AAM) Erfahrung seit 1978 |
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Diese Recherche 2008 erforderte insofern ungewöhnliche Wege, da es sich um den Familienursprung in der Ukraine handelte. Dazu kam, dass das betreffende Gebiet von Mitte des 19. Jahrhunderts bis ins 20. Jahrhundert mehrfach zu unterschiedlichen politischen Gliederungen gehörte.
Was war in diesem sehr speziellen Fall zu beachten ?
Zunächst haben wir es mit einem Gebiet zu tun, in dem kyrillische Buchstaben verwendet wurden und werden, was, wie in diesem Beispiel, zusätzliche Besonderheiten mit sich bringt. Die Familie war mit ihrer Forschung an einen toten Punkt angelangt. Diese Situation war auch dadurch begünstigt, dass es mehrere Schreibweisen, sprach– und schriftabhängig zu den Orten gibt und ein Ortsname im Umkreis von 200 km sogar 5-fach existiert.
Ausgangspunkt war der zunächst scheinbar einmalige Name Romantschak. Würde man ihn buchstabengetreu ins kyrillische Alphabet rückübertragen, sind folgende Möglichkeiten denkbar:
1. Романтшак, 2. Романтжак, 3. Романчак
Die folgenden Recherchen ergaben im entsprechenden Schriftsprachraum, dass Variante 3 die wahrscheinlichste Ausgangsschreibweise ist. Diese mit Kenntnis der Sprachen phonetisch rückübertragene Variante würde zu der richtigeren und üblicheren Schreibweise in lateinischen Buchstaben als Romanczak führen, die im heutigen Polen und Westeuropa logischer wäre. So haben wir folgenden Rechercheweg der Schreibweisen beschritten:
Romantschak (nach WK 2 in Deutschland) rückübertragen 2008 in Романчак (eindeutige Urschreibweise in Ukraine und Russland) und erneut korrigiert rückübertragen in Romanczak (Polen, USA, Galicien, Österreich-Ungarn seit 19. Jahrhundert), vereinzelt auch Romanchak
Diese Neuübertragung brachte zu Tage, dass die Familie überraschend zahlreiche Verwandte in Polen, der Ukraine und den USA besitzt und die Spur dieser Schreib– und Übertragungsweise führte zurück in Orte, die als Ursprung schon bekannt waren.
Fazit: Eine Person schrieb den Namen um 1945 nach Gehör so auf, wie er heute seit mehreren Generationen in Deutschland amtlich in Dokumenten notiert ist. Diese Person hatte keinerlei Kenntnis zum kyrillischen Alphabet und entsprechenden Sprachen. Das führte dazu, dass die Familie Jahrzehnte später buchstäblich ins Leere forschte, denn sie sind wahrscheinlich weltweit die einzigen Familienangehörigen, bei denen der Name so übertragen wurde. Wenn er zufällig bei eigenen Recherchen so auftauchte, waren es in der Regel Tippfehler. Was sich im Nachhinein simpel liest, setzt jedoch zunächst die richtige Idee und das genealogische Fachwissen, den richtigen Weg einzuschlagen, voraus.
Lösbar war dieser gordische Knoten, den die Familie über mehrere Jahre vergeblich zu lösen versuchte, nur mit Kenntnis der betreffenden Sprachen, genealogischer Erfahrung in Kombination mit ebensolcher Logik und entsprechenden Ideen, was uns hier binnen weniger Tage wieder einmal gelang. Es eröffnete Möglichkeiten, die sonst weiter verschlossen blieben und auch kaum zu beziffern sind. Wissen ist wertmäßig schwer in Zahlen zu fassen, aber es zu erwerben erfordert jahrelange Studien, um sich das entsprechende Fachwissen anzueignen, zusätzlich Erfahrung und ständige Aktualisierung der Quellenzugänge. |
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Weiterreichende Recherchen ergaben nun:
Über 60 Auswanderungen in die USA aus dem Ort des Ursprungs der deutschen Familie und der näheren Umgebung.
Zahlreiche Verwandte in der heute zu Polen und der Ukraine gehörenden Gegend.
Unzählige Rechercheergebnisse im Internet auf genealogischen und vielen weiteren Seiten mit entsprechenden Suchen.
Bilder von Namensträgern, die über Suchmaschinen gefunden wurden.
Zahllose neue Anknüpfungspunkte für weitere eigene Recherchen der Personen, die so ihren Weg zur „Unsterblichkeit“ in der Familie weiter beschreiten können. |
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Zusammenfassung |

